Ein Quad für den Wald – klingt erstmal nach der ultimativen Abkürzung für jeden Waldbesitzer, der Bäume fällt, Holz rückt und nebenbei noch den Garten versorgen will. Nach über einem Jahr im täglichen Einsatz zwischen Rückegasse, Kompostanlage und Kartoffelacker weiß ich, was so ein Fahrzeug wirklich leisten kann. Aber ich weiß inzwischen auch ganz genau, wo es nervt, wo es an Grenzen stößt und wo ich mir im Nachhinein gewünscht hätte, vorher gewarnt worden zu sein.
Bevor es an die Schwachstellen geht, muss man fair bleiben: Das Quad hat meine Waldarbeit in vielen Bereichen komplett verändert. Vom Baum, den ich mit der Seilwinde gezielt in die richtige Richtung ziehen kann, bis zum Stamm, den ich einfach hinter mir herziehe, statt ihn mühsam Zentimeter für Zentimeter mit dem Greifzug zu bewegen – die Erleichterung ist enorm. Trotzdem gibt es sieben Punkte, die mich nach einem Jahr Praxis regelmäßig ärgern, und genau die möchte ich hier offen ansprechen.
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